Das Kloster füllt sich wieder mit Leben
 1994 Der erhaltene Teil des Kreuzgangs und das Refektorium wurden restauriert und die erhaltene mittelalterliche Bausubstanz wieder deutlich. 1999 Die Kieler Bürgerinnen und Bürger spenden ein Carillon (Großglockenspiel) auf dem Klosterturm. Dort läutet auch wieder die einzig erhaltene Glocke der Klosterkirche aus dem Jahr 1928. Die Bronzetafel am Turm informiert über das Carillon. 2000 Das älteste Kieler Gebäude wirdt der Öffentlichkeit zugänglich für Begegnungen oder Ausstellungen. Eigentümerin ist die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche. Seit September 2000 steht neben dem Eingang zum Kloster die Steinplastik "Der Schmerzensmann" von Jörg Plickat. 2001 Die Außenanlagen werden aus Spenden wiederhergestellt, ein Kräutergarten nach mittelalterlichem Vorbild angelegt und die Umrisse von Klosterkirche, Kreuzgang, den gewölbetragenden Pfeilern und der Taufstätte (weiße Kiesel nach dem Rosenbogen) sichtbar gemacht. Ein Gedenkmonument für Adolf IV. über seiner Gruft und den Taufort der Klosterkirche ist in Planung. 2002 Weihte Stadtpräsidentin Cathy Kietzer den Informations- und Gastronomiepavillon im Klostergarten ein. Die Altarplatte der ersten Klosterkirche (1246), im Jahre 2001 bei der Gartenwiederherstellung endeckt, wurde im Kreuzgang unter dem Kruzifix angebracht und gesichert.
2005 wurde ein von dem Bildhauer Karl-Henning Seemann geschaffenes dreiteiliges Denkmal des Kieler Stadtgründers, bestehend aus einer Statue Adolfs IV. im Wandel vom Ritter zum Mönch, einem Memorial in Erinnerung an die Stadtgründung 1242 und ihre Zerstörung 1943/44, sowie einem Brunnen aufgestellt.
Ebenfalls 2005 soll das Kieler Carillon um fünf gespendete Glocken erweitert werden, wodurch es mit vier vollen Oktaven internationalen Standard erhält.
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