Nachrichten

Café im Klostergarten
Eingestellt am: 10.12.2014

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Veranstaltungen

03.06.17 11:00 Uhr: Glockensommer 2017 Juni bis September

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Spendenprojekte

Kieler Klosterverein e.V

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Kieler Kloster

Gründung durch Graf Adolf IV. von Schauenburg

Grabstein von Graf Adolf IV. von Schauenburg
Grabstein von Graf Adolf IV. von Schauenburg

1227   gründete Graf Adolf IV. von Schauenburg die Stadt Kiel und stiftete ein Franziskanerkloster und lebte dort bis zu seinem Tod im Jahr 1261 als Ordensmann. Sein Grabstein mit gotischer Inschrift ist bis heute erhalten.
1242   Unter Johann I., einem Sohn Graf Adolf IV., erhält Kiel das Stadtrecht.

Vom Franziskanerkloster zur Universität

Klosterhof 1856
Klosterhof 1856

1530   Das Franziskanerkloster in Kiel wird der Stadt übergeben und in den Räumen des Klosters das Heiligengeist-Hospital, ein Alten- und Pflegeheim, untergebracht.
1534   Die Gebäude bieten einer städtischen Lateinschule (heute Gelehrtenschule) Raum.
1555   Die Klosteranlage ist Unterkunft des "Gasthauses aus der Holstenstraße".
1665-1778   Nach der Gründung der Kieler Universität durch Herzog Christian Albrecht von Gottorf wurden die ersten Lehr- und Arbeitsräume der Universität hier untergebracht. Die Klosterkirche wird Universitätskirche. Danach wurden große Teile des Klosters abgebrochen.

Um die Jahrhunderwende

Kirchturm des Kieler Klosters
Kirchturm des Kieler Klosters

1903/1904   Die Klosterkirche wird umgebaut und erhält einen Turm.

Zerstörung und Wiederaufbau

nach dem Bombenangriff auf Kiel - 1943
nach dem Bombenangriff auf Kiel - 1943

1943   Das Kieler Kloster fällt einem Bombenangriff zum Opfer, nur ein Teil des Kreuzganges und das mittelalterliche Gewölbe, sowie der noch heute stehende Turm bleiben erhalten.
1950   Die erhaltenen Räume des Klosters werden instandgesetzt und zum "Theologischen Studienhaus Kieler Kloster".
Der Grabstein aus dem Jahr 1261- bedeutsames Zeugnis der Kieler Stadtgeschichte - konnte aus den Trümmern der 1944 durch einen Bombenangriff zerstörten Klosterkirche (Heiligengeistkirche) geborgen werden und ist seit 1950 im noch erhaltenen Teil des Kreuzganges angebracht.

Das Kloster füllt sich wieder mit Leben

1994 Der erhaltene Teil des Kreuzgangs und das Refektorium wurden restauriert und die erhaltene mittelalterliche Bausubstanz wieder deutlich.
1999 Die Kieler Bürgerinnen und Bürger spenden ein Carillon (Großglockenspiel) auf dem Klosterturm. Dort läutet auch wieder die einzig erhaltene Glocke der Klosterkirche aus dem Jahr 1928. Die Bronzetafel am Turm informiert über das Carillon.
2000   Das älteste Kieler Gebäude wirdt der Öffentlichkeit zugänglich für Begegnungen oder Ausstellungen. Eigentümerin ist die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche. Seit September 2000 steht neben dem Eingang zum Kloster die Steinplastik "Der Schmerzensmann" von Jörg Plickat.
2001   Die Außenanlagen werden aus Spenden wiederhergestellt, ein Kräutergarten nach mittelalterlichem Vorbild angelegt und die Umrisse von Klosterkirche, Kreuzgang, den gewölbetragenden Pfeilern und der Taufstätte (weiße Kiesel nach dem Rosenbogen) sichtbar gemacht. Ein Gedenkmonument für Adolf IV. über seiner Gruft und den Taufort der Klosterkirche ist in Planung.
2002   Weihte Stadtpräsidentin Cathy Kietzer den Informations- und Gastronomiepavillon im Klostergarten ein. Die Altarplatte der ersten Klosterkirche (1246), im Jahre 2001 bei der Gartenwiederherstellung endeckt, wurde im Kreuzgang unter dem Kruzifix angebracht und gesichert.
2005 wurde ein von dem Bildhauer Karl-Henning Seemann geschaffenes dreiteiliges Denkmal des Kieler Stadtgründers, bestehend aus einer Statue Adolfs IV. im Wandel vom Ritter zum Mönch, einem Memorial in Erinnerung an die Stadtgründung 1242 und ihre Zerstörung 1943/44, sowie einem Brunnen aufgestellt. Ebenfalls 2005 soll das Kieler Carillon um fünf gespendete Glocken erweitert werden, wodurch es mit vier vollen Oktaven internationalen Standard erhält.

..aber schauen Sie doch einmal selber vorbei!

Wir freuen uns über Interesse am Kieler Kloster. Führungen finden nach den Carillonkonzerten am ersten Sonnabend im Monat oder nach Vereinbarung statt.